Um der arbeitenden Bevölkerung Wiens menschenwürdigen und leistbaren Wohnraum zu schaffen, errichtete die Gemeinde Wien zwischen 1919 und 1933 insgesamt 380 kommunale Wohnbauten mit knapp 65.000 Wohnungen. Die höchste Konzentration dieser Gemeindebauten findet sich entlang des Margaretengürtels – der sogenannten „Ringstraße des Proletariats“. Rund um den Reumannhof entstanden mehr als 20 zum Teil monumentale Bauten, die als architektonische Zeichen die neuen Machtverhältnisse in Wien widerspiegeln.
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